Berichte

3. Wintervent 2019 - Besuch der Sayner Hütte

Passen Gusseisen und Schmetterlinge zusammen ? Peter Schega organisierte den Besuch der Sayner Hütte und den Schmetterlingspark das dritte Wintervent. Bei sonnigem Wetter trafen sich 26 Teilnehmer in Sayn bei Bendorf an der Kruppschen Halle. Die Sayner Hütte gehörte zu ihrer Glanzzeit neben der Königlich Preußischen Eisengießerei in Berlin und der Eisengießerei in Gleiwitz zu den drei bedeutendsten Eisenhütten für Eisenkunstguß. Gegründet wurde sie 1769 vom Trierer Kurfürst. Die Sayn, die Hanglage und der nahe Rhein boten eine günstige Verkehrsanbindung, eine leichte Anlieferung und die notwendige Energie für den wirtschaftlichen Betrieb. In der 250-jährigen Geschichte wechselten Besitzer und Bedeutung der Eisenkunstgießerei mehrfach. Privater Initiative ist letztlich der Erhalt der Hütte zu verdanken, ein historisches Wahrzeichen der Ingeneursbaukunst und der industriellen Eisenverarbeitung. Die Gießhalle ist die erste Industriehalle mit einer tragenden Gußeisenkonstruktion.

Die Führung erfolgte in zwei Gruppen. Nach einem kurzen historischen Abriß wurden uns die technischen Einrichtungen und Funktionen näher gebracht. Der Hochofen war frisch restauriert. Elektronisch steurbare Schaubilder erläuterten die Funktionsweise der gesamten Anlage. Die Verarbeitung der Gußstücke erfolgte in der nahegelegenen ehemaligen Eisenwarenfabrik in Sayn.

Im Schloß besichtigten wir die Kunstausstellung ausgewählter Stücke der Eisengießereikunst. Darunter waren Gegenstände für den praktischen Gebrauch im Haushalt, Schmuckstücke, wie z. B. Halsketten oder Armbänder sowie Geräte für industrielle Anwendung und Nutzen. Der Höhepunkt war eine filigran hergestellte Fliege aus Gußeisen, kleiner als der Nagel des kleinen Fingers. Bunte und leibhaftige Schmetterlinge in allen Farben und Schönheiten gab es im Garten der Schmetterlinge zu sehen.

Den Abschluß fand der Nachmittag im Berghotel Rheinblick in gemütlicher Runde statt. Ein Ziel, daß an einem sonnigen Tag zu einem Ausflug einlädt, mit einem herrlichen Blick über das Rheintal.

Vielen Dank an Peter Schega,f ür die Idee und Durchführung dieses Winterevents.

2. Wintervent 2019 - Besuch bei Geutebrück

"Willkommen aus der Nachbarschaft" war der Slogan zur Begrüßung bei der Firma Geutebrück in Windhagen. Dr. Meinolf Gerstkamp hatte über seine Verbindungen diesen Besuch ermöglicht, ein Novum für die Firma, die (bisher) keine Besucherführungen vorsah. Frau Keller und Herr Haupt nahmen sich die Zeit, uns das Unternehmen und seine Aufgaben vorzustellen.

Wie produziert man Sicherheit ?

Die Bedeutung der Begriffe "Value Imaging" und "Video Security" wurde uns grundlegend und anhand vieler Beispiele verdeutlicht und transparent gemacht. Wieviel Sicherheit ist möglich, ohne das Kontrolle, Überwachung, Einengung und Beschränkungen den Ablauf der Arbeitsprozesse behindern ? Die Lösung wird durch videogesteuerte Prozesskontrolle erreicht. Dies beinhaltet z.B. die Überwachung von Prozessabläufen, öffentlichen Bereichen, Firmengeländen und auch Arbeitsschutzregeln. Der Einsatz von intelligenten Kameras und Viedeoaufzeichnungen machen jeden Ablauf transparent und überpüfbar, sodaß später jeder Ablauf im Detail nachvollziehbar wird. Entscheidend ist dabei der Einsatz intelligenter Softwaretools zur Analyse der beobachteten Abläufe.  Als Beispiele wurde der Einsatz zur Überwachung öffentlicher Bereiche der Stadt Prag, der Einsatz in Banken und Kasinos erläutert. Die detaillierte Nachvollziehbarkeit von Abläufen ermöglicht Fehlerquellen zu beseitigen und Werte zu sichern.

 

Die Firma wurde vor knapp 50 Jahren in Bad Honnef gegründet, beschäftigt in Windhagen ca 180 Mitarbeiter und ist in 70 Ländern weltweit mit Servicestationen vertreten. In diesem Kurzartikel ist es nicht möglich die interessanten und vielseitigen Aufgaben von Geutebrück darzulegen. Interessenten finden auf der gut gegliederten Webseite von Geutebrück eine sehr gute Darstellung von intelligenten Lösung zu Sicherheitsfragen, die alle Teilnehmer an dem Nachmittag interessiert und in aktiver Diskussion kennenlernen konnten.

Vielen Dank an Frau Keller und Herrn Haupt für die Bereitschaft, uns die Firma Geutebrück näher zu bringen und Danke an Dr. Meinolf Gerstkamp für die Idee und Organisation. Anschließend bot der gemütliche Abschluß im Restaurant "Vier Winden" reichlich Gelegenheit zur Diskussion.

Das nächste Winterevent findet am 20. März statt,  wir besuchen unter Führung von Peter Schega die "Saynsche Hütte" in Neuwied.

1. Winterevent 2018/2019 - Besuch des Goldfuß-Museums in Bonn

Das Interesse an alten Fossilien war so groß, daß Dietmar Schulte als Organisator gleich zwei Termine ( 22. und 29. Februar ) anbieten mußte, um für alle Interessenten den Besuch zu ermöglichen, denn jede Führung konnte nur jeweils 20 Teilnehmer "verkraften".

Das Goldfuß-Museum gehört heute zu den wichtigsten paläontologischen Museen an deutschen Universitäten. Es beherbergt eine ungeheuer große Vielfalt an Sammlungen versteinerter Meerestiere und Pflanzen. Einige Fischsaurier und Schädel des T-Rex bilden beeindruckende Exponate. Die Führung konzentrierte sich auf die Arten, Fundorte und Entwicklung der verschiedenen Seeigelarten.

Die Vielfalt der Ausstellungsstücke ist sicherlich ein Anreiz für weitere Besuche des frei zugänglichen Museums. Es wurde von Georg August Goldfuß begründet und blickt bis auf die Anfänge der Bonner Universität zurück. Der Ausstellungsraum ist aus dem Jahre 1910 noch orginal erhalten.

Vielen Dank an Dietmar Schulte für die Idee und Durchführung des 1. Winterevents. Dr. Dieter Pache bedankte sich im Namen der Seniorengruppe mit einem kleinen Geschenk für einen gemütlichen Abend.  Der Tag klang für die Seniorengruppe im nahegelegenen "Gesindehaus" im gemütlicher Runde aus.

Das nächste Winterevent ist der Besuch der Firma Geutebrück in Windhagen am 21. Februar und wird von Dr. Meinolf Gerstkamp organisiert.